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Baden bei Wien

baden.at - Magazin

Die Stadtzeitung + Sondermagazin (siehe unten)

Magazin 02/12
Magazin 02/12

Sehr geehrte Badenerinnen, sehr geehrte Badener!

Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2011 liegt vor und wir können stolz sein: Denn trotz der schwierigen Rahmenbedingungen haben wir auf Grund harter, konsequenter Arbeit eine Trendumkehr geschafft, ohne die hohe Lebensqualität in unserer Stadt zu zerstören. Vor allem die konsequent durchgeführte Aufgabenkritik und der disziplinierte, streng kontrollierte Budgetvollzug durch die Abteilungen der Stadtverwaltung waren die Grundsteine für dieses respektable Ergebnis. Außerdem haben wir uns jede Ausgabe wirklich dreimal überlegt und eine beträchtliche Unterstützung durch das Land Niederösterreich erreicht.

Mit diesem Ergebnis haben wir zwar ein Polster geschaffen, auf dem wir uns aber keinesfalls ausruhen dürfen! Denn es wurde eine Abflachung des Wirtschaftswachstums prognostiziert, was bedeutet, dass die Steuereinnahmen 2012 stagnieren werden. Auch Abgaben wie die Landesumlagen für Sozialhilfe oder Krankenanstalten- Versorgung werden in diesem Jahr erneut um fast eine Million Euro steigen und nur wenn wir weiter extrem konsequent bleiben, können wir tatsächlich beruhigt in die Zukunft blicken.

Herzlichst Ihr Kurt Staska,
Bürgermeister

 

Liebe Badenerinnen und Badener,

Das Frühjahr beginnt - Zeit Bilanz zu ziehen. Wir können mit dem rechnerischen Abschluss der Stadt fürs Jahr 2011 zufrieden sein. Achtsam wollen wir auch dieses Jahr mit Ihrem Steuergeld als TreuhänderInnen umgehen! Während andere Gemeinden am Finanzmarkt mit Spekulationen und riskanten Finanzprodukten viel Geld verloren haben, bleiben wir in Finanzangelegenheiten konservativ.

Innovatives wollen wir mit der Novelle „Spiel im Morgengrauen“ von Arthur Schnitzler schaffen. Zum 150. Geburtstag wird das „Arthur Schnitzler Projekt“ am „Arthur Schnitzler Park“ beim Bahnhof eröffnet. Gemeinsam mit der Abteilung für Transmediale Kunst der Universität für Angewandte Kunst und Sponsoren aus der Wirtschaft und mit Unterstützung der Kulturabteilung des Landes und der ÖBB wird Kunst von Studierenden den öffentlichen Raum im Park am 11. Mai erobern.

Innovativ sind wir auch mit der Badener Sonnenkraft, die es uns gemeinsam mit Ihnen und Partnern ermöglicht, mehr Strom aus Sonnenanlagen für die Stadt zu gewinnen. Dabei sein zahlt sich mit einer Rendite von 3,5% aus. Sie haben wirklich was vom „Klimaschutz“. Lesen Sie mehr im Blattinneren. Und damit „Baden in weiss“ um ökologische und soziale Aspekte reicher wird, können Sie sich mit einer fairen Schokolade von Zotter das Event „Baden in weiss“ versüßen. SchülerInnen haben die Verpackung gestaltet. Vielleicht sehen wir uns vor dem Abend „Baden in weiss“ beim Integrationsfußball- Turnier, das ich erstmals in Baden begrüßen darf. Letztes Jahr haben wir eine Badener Fußball-WM abgehalten, jetzt sind wir die erste Stadt in Niederösterreich, die Hobbyfußballer mit Migrationshintergrund nach Baden holt. Weil wir innovativ sind.

Ihre Helga Krismer,
Vizebürgermeisterin

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Ausgabe 02/12 (PDF / 1,16 MB)

 

 

Sonderausgabe Badener Sonnenkraft

Sehr geehrte Badenerinnen, sehr geehrte Badener!

Mit dem Bürgerbeteiligungsprojekt „Badener Sonnenkraft" übernimmt die Stadt Baden wieder einmal eine Vorreiterrolle und setzt seinen eingeschlagenen Weg Richtung Energieautarkie weiter fort. Mit der Errichtung von Sonnenkraftwerken auf Gebäuden der Immobilien Baden GmbH eröffnet die Stadtgemeinde Baden gemeinsam mit ihrem Partner „Sparkasse Baden" allen Badenerinnen und Badenern die Möglichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energieanlagen aktiv zu unterstützen. Dieser Weg ist wichtig, da nicht nur umweltpolitische Überlegungen, sondern auch ökonomische Komponenten ganz klar dafür sprechen, zukunftsorientierte Maßnahmen zu setzen, um unsere Stadt unabhängiger von Energielieferanten und deren Preissteigerungen zu machen und damit ihre Energiekosten zu senken. Die signifikant gestiegenen Energiepreise der letzten Jahre sind ein eindeutiger Indikator, dass unsere Stadt auch in diesem Bereich vorausschauend gehandelt und die richtigen Maßnahmen eingeleitet hat. Ich möchte alle Badenerinnen und Badener herzlich dazu einladen, den Prozess für ein unabhängigeres Baden aktiv mitzugestalten und sich an diesem innovativen Projekt zu beteiligen.

Herzlichst Ihr Kurt Staska,
Bürgermeister

 

Liebe Badenerinnen und Badener,

Energiewende und Wirtschaft bringen es, das ist sonnenklar! Und vor allem bringt es Ihnen Erträge. Mit der Badener Sonnenkraft wird Innovation groß geschrieben, die es uns gemeinsam mit Ihnen und Partner- Innen ermöglicht, mehr Strom aus Sonnenanlagen für die Stadt zu gewinnen. Dabei sein zahlt sich mit einer Rendite von 3,5% aus: Mit Ihren Badener Sonnenbausteinen werden auf drei Gebäuden der Stadt Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 60 Kilowatt errichtet. Damit tragen Sie wesentlich an der Produktion von Eigenstrom in der Stadt bei. Das Projekt ermöglicht eine jährlich C02 Einsparung von 19.000 kg. Dies entspricht etwa dem CO2-Ausstoß eines Autos in einem Zeitraum von 10 Jahren. Das mag nicht viel klingen, leitet aber die gemeinsame Energiewende für Baden ein. Ich möchte Sie davon überzeugen, dass Sie ganz persönlich profitieren und wissen, wo Ihr Geld investiert wird. Nicht an irgendwelchen Finanzmärkten, sondern auf unseren Dächern. Die Sonne schickt uns keine Rechnung, sondern nur Erträge! Greifen Sie nach diesem umweltfreundlichen Angebot, darum bittet Sie

Ihre Helga Krismer,
Vizebürgermeisterin

 

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Sonderausgabe (PDF / 2,12 MB)

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